Schünemanns Geist

Schünemanns Geist
Foto: Mr. Anderson (Jolle)
Schünemanns Geist
Foto: Mr. Anderson (Jolle)
Schünemanns Geist
Foto: Mr. Anderson (Jolle)
Schünemann als Gespenst
Göttinger Tageblatt vom 30. November 2013
 Schünemanns Geist bei Demo von Abschiebegegner*innen 4/2014. CC BY-NC-SA 2.0 Links Unten Göttingen /flickr
Schünemanns Geist bei Demo von Abschiebegegner*innen 4/2014. CC BY-NC-SA 2.0 Links Unten Göttingen /flickr

Hintergrund: Uwe Schünemann war von 2003 an Innenminister von Niedersachsen. Im Januar 2013 wurde die CDU Landesregierung wegen ihrer rigiden Politik abgewählt und Schünemann verlor sein Amt als Minister, aber auch sein Mandat im Landtag konnte er nicht verlängern, da es ihm nicht gelang via Direktkandidatur aus seinem Bezirk Holzminden in den Landtag einzuziehen. Danach hatte er einige, verzweifelte Versuche für ein politisches Comeback, was er später auch selbst in einem Video auf Youtube konstatierte. U.a. wollte er Landrat für den Landkreis Hameln-Pyrmont werden, in der Stichwahl allerdings setzte sich sein SPD Gegner Tjark Bartels durch. Später versuchte Schünemann Bürgermeister von Höxter in Nordrhein-Westfalen zu werden, die CDU errang dort dank ihm das schlechteste Ergbenis seit ihrer Existenz in Höxter. Einige Jahre später kam er doch wieder in den niedersächsischen Landtag, wegen der Landesliste, auf der er Aufrücker war.

Wer sich intensiver mit Uwe Schünemann, dem »harten Hund« wie er sich selbst bezeichnet, auseinandersetzen mag, schaut beim Flüchtingsrat Niedersachsen unter https://www.nds-fluerat.org/?s=schünemann, dort ist das ganze Elend seiner antihumanistischen Politik recherchierbar.

Vorsicht! Wie alle gefallenen Engel ist Uwe Schünemann ein rachsüchtiger, der über sehr enge und gute Verbindungen zu einflussreichen Einzelpersonen des niedersächsischen Sicherheitsapparats, zur Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolGDPolG Deutsche Polizeigewerkschaft im DBB (DPolG), ihr Bundesvorsitzender ist Rainer Wendt.) und zur Justiz verfügt und er weis diesen Einfluss auch wirksam einzusetzen. Daher auch sein polemischer Beiname Schünemanns Geist, ein Gespenst das am amtierenden niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius (SPD) vorbeiwirkt und es versteht die Geschicke des Landes im Hintergrund im Sinne rechter Politik zu lenken.

Aus: Schünemann will wieder Linke jagen 1/2021